Technische Herausforderungen der Deutschen Digitalen Bibliothek

Ein Vortrag von Dr. Reinhard Budde (IAIS)

Die Deutsche Digitale Bibliothek (DDB) ist ein IT-Leuchtturmprojekt des Bundes und der Länder. Sie soll das Kulturerbe von - in letzter Ausbaustufe - bis zu 30.000 Einrichtungen mit zirka 300 Millionen Objekten zusammenführen und über das Internet zugänglich zu machen. Die DDB soll zeitgemäße Recherche  und Präsentation für digitale Objekte mit heterogenen Metadaten bieten, die aus verschiedenen Sparten wie Bibliotheken, Archiven und Museen stammen.

 Dabei wird nicht auf Themen wie die Präsentationsschicht der DDB eingegangen, die –eher traditionell- die DDB ins Web, auf Browser, Smartphones und andere Endgerät bringen soll, sondern an Hand zweier Aspekte die konzeptionellen und technischen Herausforderungen  diskutiert:

 

-               dem ASC-Werkzeug (Augmented SIP Creator) zur Aufbereitung der Daten. Hier werden die heterogenen Metadaten konvertiert und hier treten interessante konzeptionelle Probleme auf.

-               der  DDB Plattform, das in Java implementierte Kernsystem. Es wird kundenseitig über REST angesprochen und stellt die Inhalte der DDB als Ressourcen im Sinne von linked data zur Verfügung.

 

Der Vortrag führt an Hand von Beispielen in die Probleme ein.

Zur Person der Redner

Dr.-Ing. Reinhard Budde promovierte nach dem Studium der Mathematik in Köln am Fachbereich Informatik der TU Berlin. Er ist Wissenschaftlicher Mitarbeiter des Fraunhofer Instituts für Intelligente Analyse- und Informationssysteme (IAIS). Seine Arbeitsgebiete sind Entwurfs- und Programmiermethoden, Programmierumgebungen, objektorientierte Sprachen, Softwaretechnik und Softwarearchitektur. Er arbeitet seit vielen Jahren als Berater und Software-Architekt für Industrie- und Dienstleistungsunternehmen.