Projektbegleitendes Architekturmanagement bei der Weiterentwicklung einer Bankensoftware
Ein Vortrag von Hartmut Herde (PPI) und Stefan Vocke (PPI) am 14. November 2008
Die PPI AG hat von Mai 2005 bis Juni 2006 ein Projekt zum Ausbau und zur Weiterentwicklung eines bestehenden Softwaresystems für das Risikomanagement in Kreditinstituten durchgeführt. Über den gesamten Projektverlauf wurde als Werkzeug für das Architekturmanagement der Sotograph eingesetzt. Zu Beginn wurden Architekturverletzungen identifiziert und Refactoring-Maßnahmen definiert. Diese Refactoring-Maßnahmen wurden vor der Weiterentwicklung umgesetzt, um die architekturelle Basis für das Projekt zu verbessern. Anschließend wurde die Weiterentwicklung mit dem Sotographen begleitet. Die gewonnenen Erfahrungen und Erkenntnisse aus dem Einsatz des Sotographen werden in diesem Vortrag aufbereitet und zusammengefasst.
Zur Person der Redner
Dipl.-Inform. Hartmut Herde ist Bereichsleiter bei der PPI AG Informationstechnologie. Nach dem Studium der Informatik an der TU Braunschweig arbeitete er in mehreren Unternehmen als Software-Entwickler, Berater und Projektleiter. Für die PPI AG verantwortete er als Key Account Manager Beratungs- und Entwicklungsprojekte bei Finanzdienstleistern. Seit dem Jahr 2001 leitet er einen Bereich für die Entwicklung von Softwarelösungen im Kundenauftrag mit dem Arbeitsschwerpunkt Komponenten und Anwendungssysteme für das Risikomanagement.
Dipl.-Inform. Stefan Vocke ist als Senior Software Engineer bei der PPI AG Informationstechnologie in Hamburg angestellt. Seit dem Abschluss seines Informatik-Studiums an der Technischen Universität Braunschweig im Jahr 2002 arbeitet er bei PPI als Softwareentwickler, Architekt und Projektleiter an der Entwicklung komplexer Finanzsoftware. Sein Schwerpunkt ist die objektorientierte Anwendungsentwicklung, sein besonderes Anliegen in seinen Projekten ist eine klare, wartbare Architektur und ein tragfähiger Requirements-Engineering-Prozess.
