eGPM in der öffentlichen Verwaltung

Artikel von Holger Breitling im Band "Modellierung von Geschäftsprozessen in der Justiz"

Freitag 23. Oktober 2009

Aus der Einleitung:

Kundenorientierung und die effiziente Gestaltung von Geschäftsprozessen  sind schon seit den neunziger Jahren wichtige, explizite Ziele bei der Steuerung von Unternehmen.  Den öffentlichen Bereich hat dieser Trend deutlich später erfasst. Den Bürger als Kunden zu betrachten und den staatlichen Akt als Dienstleistung an diesem Kunden,  hat sich noch nicht überall durchgesetzt. 
[...]
Die Veränderung der öffentlichen Verwaltung hin zu mehr Kundenfreundlichkeit und Effizienz ähnelt darum zwar der Aufgabe in gewinnorientierten Unternehmen, vollzieht sich aber in einem Umfeld mit wichtigen Besonderheiten. [...] Der formale Rahmen aus Gesetzen und Vorschriften, der für viele Tätigkeiten gilt, der Beamtenstatus vieler Beschäftigter, die enge Bindung zwischen Arbeitgeber und Arbeitnehmer insgesamt, erzwingen eine Veränderung der Organisation mit und nicht gegen die  Mitarbeiter und Wissensträger, und von den bestehenden Abläufen aus.
[...]
Die Methode der exemplarischen Geschäftsprozessmodellierung (eGPM) eignet sich in diesem Kontext besonders gut und hat dies bereits in mehreren IT-Projekten in der öffentlichen Verwaltung bewiesen.


Erschienen in: Modellierung von Geschäftsprozessen in der Justiz : In Zusammenarbeit mit dem Deutschen EDV-Gerichtstag / Hrsg. Europäische EDV-Akademie d. Rechts. - Saarbrücken : Alma Mater, 2009, Seite 77-88.

Im selben Band erschienen zwei weitere Artikel zu eGPM:

  1. Annekathrin Müller: Exemplarische Geschäftsprozessmodellierung (eGPM) in der Justiz, Seite 51-76.
  2. Matthias Kegel: Exemplarische Geschäftsprozessmodellierung (eGPM) im Zwischenverfahren des Ordnungswidrigkeits-Verfahrens, Seite 89-104.